Ein Stück österreichische Dessertkultur: Germknödel – flaumig, süß gefüllt mit fruchtigem Powidl, übergossen mit zerlaufener Butter und bestreut mit Mohnzucker. Der Duft von Vanille und Zimt verleiht dieser Spezialität ihren unverwechselbaren Charme – perfekt für kalte Tage oder als himmlisches Finale eines Menüs.
Zutaten
500 g Mehl (glatt)
1 Würfel Germ (Hefe, 42 g)
250 ml lauwarme Milch
60 g Butter, zerlassen
2 Eier (M)
60 g Zucker
1 Prise Salz
½ TL Vanille gemahlen
200 g Powidl (Zwetschkenmus)
80 g Butter (zum Übergießen)
80 g gemahlener Mohn
2 EL Zucker
½ TL Zimt gemahlen
Zubereitung
Germ in der lauwarmen Milch auflösen, Zucker zugeben und kurz stehen lassen, bis die Mischung leicht schäumt.
Mehl, Salz, Vanille, Eier und zerlassene Butter hinzufügen und zu einem glatten, weichen Teig kneten. Abgedeckt 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Den Teig auf einer bemehlten Fläche kurz durchkneten, in 8 Stücke teilen und zu Fladen formen. In die Mitte jeweils 1 TL Powidl geben, gut verschließen und zu runden Knödeln formen.
Knödel nochmals 20 Minuten gehen lassen.
In einem Dämpfeinsatz über kochendem Wasser etwa 15 Minuten dämpfen, bis sie schön aufgegangen sind.
Butter zerlassen. Mohn, Zucker und Zimt mischen. Die warmen Germknödel mit Butter übergießen und mit Mohnzucker bestreuen.
Tipp
Wer mag, serviert die Germknödel mit einem Klecks Vanillesauce oder bestäubt sie zusätzlich mit etwas Tonkabohne für ein feines Aroma.