Ein Stück Tradition aus der österreichischen Backstube: Dieses flaumige Bauernbrot vereint eine goldbraune Kruste mit einer wunderbar lockeren Krume. Der kräftige Duft nach frischem Brot, Gewürzen und leicht geröstetem Mehl erinnert an Sonntage am Land – handwerklich, ehrlich und unverwechselbar im Geschmack.
Zutaten (für 1 großes Brot)
500 g Weizenmehl (Type 700)
250 g Roggenmehl (Type 960)
1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 1 Pkg. Trockenhefe
1 TL Zucker
750 ml lauwarmes Wasser
2 TL Salz
1 TL Innviertler Brotgewürz von Eder Gewürze (Kümmel, Fenchel, Koriander, Anis)
1 EL Apfelessig
etwas Mehl zum Bestäuben
Zubereitung
Die Hefe mit Zucker in etwas lauwarmem Wasser auflösen und 10 Minuten stehen lassen, bis sich Bläschen bilden.
Weizen- und Roggenmehl in eine große Schüssel geben, Salz und Brotgewürz untermischen.
Die Hefemischung und den Apfelessig hinzufügen, das restliche Wasser nach und nach zugeben und alles zu einem geschmeidigen, leicht klebrigen Teig kneten (ca. 10 Minuten per Hand oder 5 Minuten mit der Küchenmaschine).
Teig zu einer Kugel formen, mit Mehl bestäuben, abdecken und an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Teig nochmals kurz durchkneten, rund oder länglich formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen oder in ein bemehltes Gärkörbchen geben.
Nochmals 30 Minuten ruhen lassen. Währenddessen den Backofen auf 220 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine ofenfeste Schale mit Wasser hineinstellen.
Brot auf mittlerer Schiene 10 Minuten bei 220 °C backen, dann die Temperatur auf 190 °C reduzieren und weitere 35–40 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun ist und das Brot beim Klopfen hohl klingt.
Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen, bevor es angeschnitten wird.
Tipp
Für ein besonders aromatisches Ergebnis kann der Teig über Nacht im Kühlschrank gehen – dadurch entwickelt sich ein feiner, leicht säuerlicher Geschmack und eine besonders lockere Krume.