Kaum ein Dessert steht so sehr für Österreich wie der klassische Apfelstrudel. Fein geschichtete Äpfel, süße Rosinen und zarter Strudelteig verbinden sich zu einem duftenden Meisterwerk – veredelt mit Zimt, Vanille und einem Hauch Zitronenschale. Ein Stück Heimat auf dem Teller, das einfach immer gelingt.
Zutaten
250 g glattes Mehl
1 Ei
1 EL Öl
1 Prise Salz
100 ml lauwarmes Wasser
1 kg Äpfel (säuerlich, z. B. Boskop oder Elstar)
80 g Zucker
1 TL Zimt gemahlen
½ TL Vanille gemahlen
1 TL Zitronenschale, fein gerieben
50 g Rosinen
40 g Semmelbrösel
50 g Butter (zum Anrösten & Bestreichen)
Staubzucker zum Bestreuen
Zubereitung
Mehl, Ei, Öl, Salz und Wasser zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten ruhen lassen.
Äpfel schälen, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Mit Zucker, Zimt, Vanille, Zitronenschale und Rosinen vermengen.
Semmelbrösel in etwas Butter goldbraun rösten.
Ein sauberes Tuch mit Mehl bestäuben, den Teig hauchdünn ausrollen und vorsichtig über den Handrücken ziehen.
Mit Bröseln bestreuen, Apfelfüllung darauf verteilen und die Ränder einschlagen. Mit Hilfe des Tuchs vorsichtig einrollen.
Strudel auf ein Backblech legen, mit Butter bestreichen und bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 35–40 Minuten goldbraun backen.
Etwas abkühlen lassen, mit Staubzucker bestreuen und warm servieren.
Tipp
Ein Klecks Vanillesauce oder Schlagobers rundet den Strudel perfekt ab. Wer es besonders aromatisch mag, fügt der Füllung eine Prise Nelken gemahlen hinzu.